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  1. #1
    Supermod
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    Microsoft Surface - Testbericht | Erfahrungsberichte | Test

    Hallo Windows 8 Freunde!

    Sobald neue Testberichte auftauchen werden, werden wir hier darüber berichten!

    Falls ihr Testberichte findet, könnt ihr diese auch gerne hier veröffentlichen!



    Euer

    WP-Vision Team
    Ich bin Windows Phone Supporter aus Überzeugung und Leidenschaft
    Bitte Fragen im Forum stellen und nicht per PN!

  2. #2
    Supermod
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    Hier folgt der erste Testbericht von CHIP Online:

    Schlanker als ein iPad, kein USB 3.0

    Als Hardware-Basis kommt bei einem Windows-Tablet nun erstmals die
    aktuelle Tegra-3-Plattform zum Einsatz - das liegt daran, dass Windows
    RT für ARM-Prozessoren ausgelegt ist. Das Surface bringt rund 680 Gramm
    auf die Waage und ist 9,3 Millimeter dick, also ähnlich schlank und
    schwer wie ein Apple iPad 3 beziehungsweise das iPad 4. Den vorhanden
    Speicher können Sie mit einer microSD-Karten erweitern. Weitere
    Anschlüsse sind microHDMI und USB 2.0. Da der Tegra-3-Chipsatz kein USB
    3.0 beherrscht, wird es auch kein Update auf die schnellere
    Datenverbindung geben. Die Display-Diagonale beträgt 10,6 Zoll - das
    Panelt löst maximal 1.366 x 768 Pixel auf. In unserem Praxis-Test konnte
    das Display überzeugen: Wie alle anderen Tablets spiegelt es zwar recht
    stark, liefert dafür aber klasse Blickwinkel und eine gute Farbtreue.
    Der Touchscreen reagiert zügig auf Eingaben und setzt diese auch präzise
    um.



    Beim Handling patzt das Tablet allerdings: Zwar läuft die
    Windows-Oberfläche sehr rund und flüssig, öffnet man aber mehrere Apps
    und wechselt schnell zwischen diesen, kommt es zu kleinen, aber sehr
    unschönen Rucklern. Auch beim Drehen des Displays dauert es einen
    Moment, bis sich das Surface den Bildschirminhalt anpasst.


    Abgespecktes Windows und noch kaum Apps

    Erstmals kommt das neue Windows RT als Betriebssystem zum Einsatz, das
    auf Windows-Tablets mit ARM-Architektur vorinstalliert sein wird. In
    dieser Variante wird es zudem Touch-optimierte Versionen von Microsoft
    Word, Excel, PowerPoint und OneNote geben. Wer nun aber bereits bekannte
    Windows-Tools vom Desktop oder Notebook auf seinem Tablet wähnt, wird
    enttäuscht: Klassische x86- und x64-Anwendungen laufen mit diesem
    Windows-Derivat nicht. Nur wenn die passende App im Microsoft-Store
    vorhanden ist, lässt sie sich auf dem Gerät installieren. Bei unserem
    Hands-On zeigt sich der Store allerdings noch recht leer: Rund 400 Apps
    sind derzeit verfügbar - allerdings ist das Betriebssystem auch erst
    wenige Tage jung. Mit der Zeit wird sich dies daher hoffentlich ändern.


    Touch und Type Cover: Pfiffige Schutzhüllen

    Besonders interessant sind die von Microsoft vorgestellten magnetischen
    Schutzhüllen, die ein QWERTZ-Keyboard beherbergen. Das "Touch Cover"
    bietet eine aufgedruckte Tastatur und ist deshalb gerade mal drei
    Millimeter dick. Das "Type Cover" mit fünf Millimetern ist mit
    beweglichen Tasten ausgestattet und soll echtes Schreib-Feeling
    vermitteln. Erst wenn das Cover aufgeklappt wird, sind die Tasten des
    Covers aktiv - so verhindert man laut Microsoft versehentliche Eingaben,
    wenn man das Tablet in der Hand hält. In der Praxis erwies sich das
    "Type Cover" als produktiv, da es über ein gutes haptisches Feedback
    verfügt und einer durchschnittlichen Notebook-Tastatur in nichts
    nachsteht. Beim "Touch Cover" ist dies nicht der Fall - für kurze Chats
    taugt das Prinzip zwar, für längere Texte sollten Sie jedoch eine
    dedizierte Tastatur verbinden. Insgesamt sind beide Lösungen zwar nett,
    aber kein echtes Highlight.

    Das Gehäuse der Tablets besteht aus einer Magnesium-Legierung und hat
    einen Standfuß integriert. Dank diesem steht es stabil und kippt nicht
    bei der kleinsten Berührung einfach um.

    Derzeit können Sie das Surface-Tablet nur über Microsoft direkt
    bestellen. Online-Shops bieten das Gerät noch nicht an. Aber auch selbst
    Microsoft gibt aktuell kein Lieferdatum an.


    CHIP Online meint:
    Mit den neuen Surface-Tabs kommt Schwung in den Tablet-Markt: Erstmals
    bekommt Android echte Konkurrenz, die nicht aus dem Apple-Lager kommt.
    Windows 8 RT wurde speziell für ARM-Systeme entwickelt und bietet die
    schicke Kachel-Oberfläche. Allerdings ist dies mit einem heftigen
    Wermutstropfen verbunden: Klassische Windows-Programme laufen nämlich
    nicht, sondern müssen in einer angepassten Version im App-Store
    erhältlich sein.
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  3. #3
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    Testbericht Surface

    Hier mal ein testbericht von Winfuture.de

    Surface-Senf: Gutes Tablet, Software mit Macken
    Microsoft bietet mit dem Surface RT sein erstes eigenes Tablet an. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen intensiv im (Arbeits-)Alltag getestet und berichten in diesem Artikel über unsere Erfahrungen.

    Nach anfänglicher Begeisterung ist bei vielen Käufern der ersten Stunde inzwischen Ernüchterung eingekehrt, was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass Microsoft mit dem Surface ein durchaus guter Einstieg in direkten Wettbewerb mit seinen Hardware-Partnern und der Konkurrenz aus dem Hause Apple oder Google gelungen ist.

    Die Hardware
    Die Hardware des Microsoft Surface mit Windows RT ist sicherlich über fast jeden Zweifel erhaben, hat man doch unzählige Arbeits­stunden in deren Perfektionierung investiert. Das Gesamtkonzept wirkt durchaus stimmig, sind Details wie der Ständer und das Gehäusedesign doch gut durchdacht. Das Display ist aktuell vielleicht der beste Bildschirm in dieser Größenordnung, wenn es nicht um die Auflösung geht.

    Zwar löst das 10,6 Zoll große Display des Surface "nur" mit 1366x768 Pixeln auf, doch wo andere versuchen, eine hohe Bildqualität durch eine extrem hohe Auflösung zu erreichen, setzt Microsoft auf eine clevere Kombination aus hochwertiger Technologie, deren Implementierung und seinem Steckenpferd, der

    Weil das Display des Surface direkt mit der Abdeckung aus Corning Gorilla Glass verbunden ist, spiegelt es tatsächlich weniger stark als bei manch anderem Tablet, auch wenn die Farbtreue nicht ganz an das Niveau von Apples iPad heranreicht.

    Dank der hauseigenen Cleartype-Technologie und deren Subpixel-Rendering wirken Schriften und andere Objekte trotz der im Vergleich zu manch anderem Tablet geringeren Auflösung sehr scharf und werden bestens lesbar dargestellt. Das Lesen von Bildschirminhalten ist auf dem Surface beinahe ein Vergnügen, woran deutlich zu merken ist, dass Microsoft hier viel Wert auf Qualität gelegt hat.

    Das Gewicht des Surface ist besser verteilt als bei vielen anderen Tablets, da der Akku sich über die gesamte Breite des Gehäuses erstreckt. Das Gerät lässt sich auch mit einer Hand gut halten, nach einiger Zeit wird dies jedoch recht anstrengend, so dass man dazu tendiert, das Tablet lieber auf einem Tisch zu betreiben.


    Hier wird der integrierte Ständer zu einer echten Stärke, denn statt erst ein Dock zu suchen, oder mit einem faltbaren Cover eine richtige Standposition finden zu müssen, wird dieser einfach ausgeklappt und das Surface auf einer ebenen Fläche aufgestellt. Eben sollte der Untergrund deshalb sein, weil das Tablet sonst sehr wacklig steht und man ein Umfallen tunlichst vermeiden möchte.

    Da das Scharnier auf der Rückseite aber recht weit unten angebracht ist, sorgt der Ständer nicht immer für einen stabilen Stand. Zwar lässt sich das Tablet bei Bedarf auch auf dem Schoß durchaus einsetzen und mit einem der Keyboard-Cover auch für die Eingabe von längeren Texten nutzen, doch dabei sollte man vorsichtig vorgehen. Hat man es sich einmal bequem gemacht, kann es vorkommen, dass das Tablet nach hinten über den Ständer fällt.


    Dies ist vor allem auf die zu geringe Aufstellfläche des Ständers und dessen Position im unteren Teil des Tablets zurückzuführen, die nicht mehr ausreichen, sobald sich die Unterlage - in diesem Fall die Oberschenkel - zu stark neigen. Auch sonst fragt man sich manchmal, wen Microsoft bezüglich des Anstellwinkels des Tablets bei ausgeklapptem Ständer um seine Meinung gefragt hat.

    Sitzt der Anwender nämlich an einem normalen Schreibtisch davor und will mit dem Tastatur-Cover Eingaben vornehmen, wirkt der Winkel von 22 Grad etwas zu steil. Dies sorgte bei uns in der Redaktion für die einhellige Meinung, dass man das Tablet wohl etwas von sich weg schieben muss, um als Mensch von durchschnittlicher Körpergröße nicht ständig "von oben" auf das Display zu schauen.

    Der Blickwinkel, mit dem der Nutzer den Bildschirm am Schreibtisch betrachtet, spielt allerdings eigentlich nur eine untergeordnete Rolle, weil es sich schließlich um ein IPS-Display handelt, das auch von der Seite gut ablesbar ist. Trotzdem könnte Microsoft durch eine etwas höhere Positionierung des Scharniers sicherlich für mehr Standfestigkeit sorgen und wenn das Ganze dann auch noch mehrstufig einstellbar wäre, würde dies sicherlich für noch mehr Komfort sorgen.

    Da die Kamera auf der Rückseite ebenfalls angewinkelt wurde, sollte sie eigentliche einen optimalen Blickwinkel bieten. Im Alltag zeigt sich aber, dass vielleicht etwas stärker geneigt werden müsste oder ein Weitwinkelobjektiv mit größerem Blickfeld zum Einsatz kommen sollte. Der USB-Port des Surface erweist sich als äußerst nützlich, lassen sich darüber doch fast beliebig Peripheriegeräte anschließen.

    Umfangreiche Treiberunterstützung

    Wie umfangreich die Treiberunterstützung beim Surface dank der Windows-Basis ist, zeigt das Beispiel unseres HP-Kombigeräts: Selbst unter Windows 7 muss für das auf professionelle Anwender ausgerichtete Drucker-Monster ein fast 400 Megabyte umfassendes Paket installiert werden - beim Surface wird der Drucker vollkommen automatisch erkannt und ist innerhalb von 30 Sekunden einsatzbereit.

    Die Möglichkeit, fast alle ohnehin im Haushalt vorhandenen Peripheriegeräte in Verbindung mit dem Surface zu nutzen, ist sicherlich einer der großen Vorteile von Microsofts erstem Tablet beziehungsweise von Windows RT im Allgemeinen.

    Der magnetische Stromanschluss mit seinen fünf Kontakten ist theoretisch eine schöne Konstruktion, spielt es doch keine Rolle in welcher Richtung er an das Tablet gesteckt wird. In der Praxis landet er jedoch häufig leicht schräg am Gerät, so dass man etwas nachhelfen muss.

    Dies sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Stecker deutlich praktischer ist, als der klassische Stromanschluss der meisten anderen Tablets. Auch hier zeigt sich also, dass die Redmonder viel Zeit in gute Ideen investiert haben, auch wenn es manchmal noch etwas an der Umsetzung hakt, wie sich auch beim Ständer und den Kameras gezeigt hat.

    Echter Schwachpunkt
    Der einzige echte Schwachpunkt der Hardware des Surface mit Windows RT sind die Lautsprecher. Während das Gerät bei Verwendung des integrierten Kopfhöreranschlusses eine überdurchschnittlich hohe Lautstärke herauspumpt, enttäuschen die links und rechts vom Display angebrachten Lautsprecher auf ganzer Linie.

    Sie klingen nicht nur blechern, wie man es ja auch von anderen Tablets oder Notebooks im Allgemeinen kennt, sondern sind auch viel zu leise. Vielleicht hat Microsoft hier für eine künstliche Begrenzung gesorgt, um ein unangenehmes Klirren zu vermeiden, doch aktuell sind die Lautsprecher sogar zu leise, um eine moderat laute Umgebung in Innenräumen zu übertönen.

    Die Tastatur-Cover
    Die beiden verfügbaren Cover sind eine sinnvolle Ergänzung, die das Surface noch vielseitiger machen. Die starken Magnete halten sowohl das Touch Cover, als auch das Type Cover sicher am Gerät, sollten aber möglichst nicht auf die Rückseite des Tablets geklappt werden.

    Der Grund hierfür sind anfängliche Qualitätsprobleme, die dafür sorgen, dass das Material an den Faltstellen reißen und den Blick auf das Innenleben der Tastatur-Cover freigeben kann. Bisher ist wohl vor allem das Touch Cover betroffen, so dass Microsoft begonnen hat, das mit 120 Euro nicht gerade günstige Cover bei betroffenen Kunden kostenlos auszutauschen.

    Auf dem Touch Cover tippt es sich erstaunlich komfortabel, wenn man sich damit anfreunden kann, dass es kein physisches Feedback gibt. Die Tasten haben überraschenderweise genau den richtigen Abstand, um auch ohne Feedback ein erstaunlich gutes Tipp-Erlebnis zu ermöglichen. Das Trackpad reagiert gut, auch wenn das Antippen der als Maustasten funktionierenden Flächen darunter doch sehr gewöhnungsbedürftig ist.

    Im Grunde ist aber ohnehin anzuraten, den Aufpreis für das Type Cover mit seiner richtigen Tastatur auszugeben, wenn man schon eines der Cover erwerben will. Das Type Cover bietet eine gute Tastatur im Stil eines Notebook-Keyboards, an die man sich schnell gewöhnen kann, um dann mit hoher Geschwindigkeit auch längere Texte einzugeben. Einzig der hohe Rand und die leider beim deutschen Modell viel zu klein geratene Return-Taste und die ebenfalls sehr knapp bemessene linke Shift-Taste stören den guten Gesamteindruck etwas.

    Leistung des Prozessors
    Die Leistung des Nvidia Tegra 3 Quad-Core-Prozessors ist ein weiterer kontrovers zu diskutierender Punkt. Natürlich kann er nicht die Leistung einer x86-CPU bieten. Auch die vier 1,3 Gigahertz schnellen Rechenkerne des ARM-Chips sind im Vergleich zur Leistung des in anderen Tablets verbauten Intel Atom Z2760 "Clover Trail" Dual-Core-Prozessors nicht in der Lage mitzuhalten. Dafür sind jedoch ordentliche Laufzeiten zu erreichen, die in der Welt der x86-CPUs nicht drin sind. In unserem Fall hielt das Surface bei dauerhafter Nutzung für Web-Aufgaben rund 8 Stunden durch.

    Im Alltag macht sich durchaus bemerkbar, dass Microsoft zwar viel in die Optimierung seines Betriebssystems für den Nvidia-Chip investiert hat. Doch die teilweise etwas zu langen Ladezeiten beim Start mancher Apps, zeigten bisher, dass noch weitere Arbeit nötig ist. Die ersten Schritte hat Microsoft mit dem jüngst veröffentlichten Firmware-Update für das Surface bereits gemacht, denn damit klappt das Laden der Anwendungen aus dem Windows Store deutlich schneller. Bei Spielen zeigt sich aufgrund eines teilweise starken Ruckelns, dass noch nicht alles optimal läuft.

    Leichte Überforderung
    Eine leichte Überforderung des Prozessors zeigt sich auch beim Durchführen eines Video-Anrufs via Skype und dem gleichzeitigen Arbeiten mit unterschiedlichen Anwendungen und Apps wie z.B. Bing Maps. Man merkt spürbar, dass sich einige Apps plötzlich nicht mehr ganz so flüssig anfühlen und unser Skype-Gegenüber beschwerte sich mehrfach über abgehakte Wörter und ein stockendes Bild. Beendet man einige Apps oder stellt das parallele Arbeiten gar ganz ein, verbessert sich die Gesprächsqualität merklich.

    Der ARM-Prozessor ist auch der Grund dafür, dass auf dem Surface keine x86-Anwendungen laufen. Der Nutzer ist abgesehen vom mitgelieferten Office 2013 und den Windows-eigenen Tools also auf die Apps aus dem Windows Store angewiesen. Die Auswahl ist zwar seit dem Launch des Surface beträchtlich angewachsen, stehen doch mittlerweile weit über 8000 Apps zur Verfügung, doch deren Qualität muss noch steigen.

    Software und mitgelieferte Apps
    Ab Werk bietet Windows RT bereits einen recht vollständigen Funktionsumfang, doch wer nicht bereit ist, für zusätzliche Software zu bezahlen, muss manchmal mit Testversionen aus dem Store vorlieb nehmen. Der Anteil der Gratis-Apps ist recht groß, doch in vielen Fällen handelt es sich noch um einfache Anwendungen mit begrenztem Funktionsumfang.

    Manche der Apps scheinen hingegen einfach nur sinnlos, wie etwa eine Taschenlampen-App, die nichts weiter tut, als den Bildschirm vollkommen weiß zu färben, schließlich fehlt dem Surface der bei manchen anderen Tablets integrierter LED-Blitz.

    Die ab Werk mitgelieferten Anwendungen funktionieren durch die Bank gut, auch wenn der Funktionsumfang auch hier teilweise noch etwas zu wünschen übrig lässt. Microsoft hat mit dem kurz vor der Markteinführung von Windows 8 veröffentlichte Feature-Update bereits gezeigt, dass auch hier zügig nachgebessert wird, so dass Aussicht auf baldige Besserung besteht.

    Wer viel mit Online-Anwendungen arbeitet, kommt mit dem Internet Explorer eigentlich gut durch den Arbeitstag. Einzig die auf von Microsoft vordefinierte Websites beschränkte Flash-Unterstützung wird manchmal zum Problem, doch hier kann man inzwischen mit der manuellen Erweiterung der Freigabeliste für Flash-Websites nachhelfen, auch wenn dies nicht immer für eine Lösung von Problemen sorgt. Der weitgehende Verzicht auf das überholte Flash ist generell aber zu begrüßen.

    Was Windows RT und auch Windows 8 bisher fehlt, ist ein vielseitig einsetzbarer Datei-Manager für die neue Benutzeroberfläche. Zwar kann der allseits bekannte Windows Explorer, der auch beim Surface natürlich an Bord ist, hier bei der Nutzung des Tablets mit Trackpad und Tastatur oder gar einer externen Maus gute Dienste leisten, doch im reinen Touch-Betrieb ist der Explorer mit den Fingern nur schwer zu bedienen.

    Echter Bonus: Gratis-Musik das Xbox Music
    Die Xbox-Apps sind ein großer Bonus des Surface, denn mit dem anfangs kostenlosen Streaming per Xbox Music hat Microsoft zusammen mit den Videoinhalten ein sehr attraktives Paket für Medienkonsumenten geschaffen. Leider gibt es einen etwas unschönen Nebeneffekt bei der Nutzung des Tablets zum Anhören von Audioinhalten. Bei geringer Lautstärke ist ein störendes Rauschen zu vernehmen, das sich doch recht stark bemerkbar macht und gerade bei Podcasts als sehr störend empfunden werden kann.

    Offenbar gibt es auch noch Probleme mit dem Verhalten des Surface im Zusammenhang mit den Stromsparfunktionen. In unserem Test brach die Musikwiedergabe mittels der in Xbox Music enthaltenen Smart DJ zur automatischen Erstellung von Playlisten mit ähnlicher Musik nach einer gewissen Zeit reproduzierbar ab, wenn das Tablet nicht genutzt wurde. Möglicherweise wird hier versucht Strom zu sparen, ohne dabei die laufende Musikwiedergabe zu berücksichtigen. Auch hierbei handelt es sich um einen behebbaren Bug, den Microsoft hoffentlich bald aus der Welt schafft.


    Fazit

    Die Performance des Surface kann insgesamt durchaus zufriedenstellen, wenn man hin und wieder Wartezeiten in Kauf nimmt. Die Plattform hat massives Potenzial vorzuweisen, das Microsoft durch Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen nur noch wirklich freisetzen muss.

    Das Unternehmen dürfte derzeit unter Hochdruck daran arbeiten, die insgesamt verträglichen Macken des Surface beziehungsweise seines Windows RT in den Griff zu bekommen. Hat man in Redmond die vor allem in Sachen Software bestehenden Schwachstellen ausgeräumt, dürfte das Surface ein durchaus konkurrenzfähiges Tablet sein, mit dem sich Microsoft keineswegs vor den Mitbewerbern verstecken muss.

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