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Thema: MS und seine Service Packs für Windows 7 & 8.1

  1. #1
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    MS und seine Service Packs für Windows 7 & 8.1

    MS und seine Service Packs für Windows 7 & 8.1


    Übersicht:

    1) Vorgeschichte
    2) So sieht es derzeit (Stand Anfang Okt. 2016) aus
    3) Wie man eine Windows-Installation aktualisiert
    4) Wichtige Hinweise zur Installation inoffizieller Update-Packages
    5) Anwendbarkeit auf diverse Windows-Versionen
    6) Nachtrag; Wenn die Update-Suche ewig dauert


    1) Vorgeschichte

    Seit der Veröffentlichung des Service Packs 1 für Windows 7 wurde von den Nutzern immer wieder die Veröffentlichung eines Nachfolgers eingefordert. Doch MS zierte sich über all die Jahre und hat seine wagen Zusagen stets widerrufen oder zumindest den Zeitpunkt nach hinten verschoben.

    Anfang 2016 zeichnete sich dann endlich ein Service Pack 2 für Windows 7 ab, auf das viele Nutzer - wohl in Unkenntnis der Vorgänge - immer noch sehnsüchtig warten. Erst hieß es, das von MS nicht als solches bezeichnete Service Pack 2 für Windows 7 werde im April, später im Oktober 2016 erscheinen.

    Doch ganz offensichtlich war das gar nie so angedacht oder gar geplant, denn auch das im Mai 2016 als KB3125574 veröffentlichte Convenience Rollup (mit Stand vom 25. April 2016) war alles andere als ein vollständiges Package, zumal in diesem zumindest die so wichtigen Updates für den IE und die .Net-Frameworks und wohl auch einiges mehr fehlten.


    2) So sieht es derzeit (Stand Anfang Okt. 2016) aus

    In seinem Technet-Blog beschreibt MS Anfang Okt. 2016 zum Thema "More on Windows 7 and Windows 8.1 servicing changes" wie das mit den Updates für Windows 7 und 8.1 nun ab sofort ablaufen soll: https://blogs.technet.microsoft.com/...icing-changes/ bzw. auch https://support.microsoft.com/en-us/...update-history

    Langer Rede, kurzer Sinn: Es soll, beginnend mit Okt. 2016, grundsätzlich eine monatlich neu aufgelegte Zusammenfassung der jeweiligen (Sicherheits-)Einzelupdates veröffentlicht werden, die jedoch erst irgendwann einmal in ferner Zukunft so etwas wie eine "vollständige" Sammlung aller Einzelupdates sein könnte. (Wer MS kennt sollte den Konjunktiv sehr ernst nehmen, denn es wird ja bekanntlich gerne alles mögliche von heute auf morgen umgekrempelt bzw. fallen gelassen.) Was das ganze bis dahin in der Praxis für den Endkunden-PC bringen soll, ist allerdings immer noch nicht so recht klar.


    3) Wie man eine Windows-Installation aktualisiert

    Es wird wohl in der Praxis immer noch am schlauesten sein, eine neue Installation per inoffiziellem Update-Package (wie es beispielsweise von Winfuture angeboten wird) auf den jeweils aktuellen Stand zu bringen, und dann eben mit dem Windows-Update-Client von MS und / oder mit den inoffiziellen Monats-Update-Packages weiter zu machen.


    4) Wichtige Hinweise zur Installation inoffizieller Update-Packages

    Jetzt hat die Sache mit den inoffiziellen Update-Packages seit einigen Monaten leider einen gewaltigen Haken. Denn in der Standard-Konfiguration ist der Update-Client von MS ständig(!) aktiv, auch dann wenn gar keine Verbindung zum Internet besteht. Das führt wegen der dadurch bedingten Systemlast in Folge der permanenten Änderungen während der Installation von inoffiziellen Update-Packages dazu, dass sich der Abschluss der Installation bis zur gefühlten Unendlichkeit (in der Realität sind es eh nur etwa zwei ganze Tage) hinauszögert. Ein unhaltbarer Zustand, der angeblich mit der aktuellen Version des Update-Clients von MS nicht mehr auftreten soll oder zumindest sollte.

    Daher ändert man unmittelbar nach der Windows 7-Installation die Einstellung für den Windows-Update-Client auf "NIE nach Updates suchen" und startet das Gerät danach unbedingt neu! Denn nur dann kann man sicher sein, dass der Update-Client auch wirklich nicht (mehr) aktiv ist.

    Erst nach dem erfolgten Neustart von Windows 7 startet man die Installation des inoffiziellen Update-Packages, die dann, einfach bedingt durch die schiere Menge an enthaltenen Einzelupdates, immer noch gut und gern einige Stunden (aber zumindest keine Tage mehr) in Anspruch nimmt. Hinterher kann man die Einstellungen des Windows-Update-Clients wieder den eigenen Vorstellungen entsprechend vornehmen.


    5) Anwendbarkeit auf verschiedene Windows-Versionen

    Die obigen Ausführungen beziehen sich zwar auf den häufigsten Anwendungsfall, nämlich jenen einer Installation von Windows 7 mit (integriertem) SP 1, gelten aber selbstverständlich auch für Windows 8.1. Auf Windows 7 ohne SP 1 sowie Windows 8.0 wird hierbei bewusst keine Rücksicht genommen, zumal diese beidem Versionen ja von MS durch die vorhin genannten, offiziellen Nachfolger ersetzt wurden.


    6) Nachtrag; Wenn die Update-Suche ewig dauert

    Was zu tun ist, wenn die Update-Suche ewig dauert, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst.
    Geändert von email.filtering (15.10.16 um 19:56 Uhr) Grund: Ergänzung
    Gast11, skaarj80 und CTHTC haben sich bedankt.

  2. #2
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    ich organisiere meine Updates seit der Zeit wo MS aus Win7 auch ein offenes Buch machen wollte und mit seiner Win10-Werbung (die später als wichtige Updates deklariert wurden) mich tierisch nervte schon lange über Winfuture. Auch ist die Option 'nie nach Updates suchen (nicht empfohlen)' bei mir immer aktiv. Nur nach dem alternativen Update über Winfuture aktiviere ich kurz die Windowssuche um Sicherheitsupdates für meine MS-Zusatzsoft (u.A. 2 Office-Versionen) zu bekommen.

    Das Oktober-Update hat mich aber doch etwas verwundert. Es waren glaube ich nur 2 (oder 3) Dateien, wobei 1 Datei garantiert ein kumulatives Update war. Es standen dort zum ersten Mal in einer Datei 2 kb's drin. Ich dachte, dass die Enterprise-User über WSUS immer noch einzelne Pakete bekommen und auch verweigern können (10 Jahre lang). Weiter dachte ich, dass Winfuture weiterhin Zugriff auf die Einzelpakete hat. Klar, wäre besser direkt bei Winfuture zu fragen, aber vielleicht weißt Du auch schon etwas darüber.

    -volker-

  3. #3
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    Ich kannte diese Monatspatch oder Updatedateien jetzt nicht von Winfuture, dennoch denke ich das die Updates von den Anderen entweder die Gleichen sind, oder zumindest eine ähnliche Geschichte. Die Geschichte mit Windows 7 habe ich ehrlich aus dem Auge verloren, kann mich aber leidlich an die Updateorgie eines frischen 7 erinnern, da waren 2-3 Tage nichts inklusive aller Neustarts und dem anderen Zauber, kein Spaß...

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  4. #4
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    ...naja, das was MS jetzt mit Win7/8.1 mit seinen kumulativen Updates macht (und damit mit der Updatepolitik von Win 10 gleich zieht), macht Winfuture schon sehr lange. Es gibt bei Denen einmal die gesäuberten Patchdaydateien und zusätzlich noch ein Gesamtupdate (auch gesäubert), welches alle Updates bis zu diesem Zeitpunkt beinhaltet (> 1GB). Beides wird jeden Monat neu zusammengestellt.

    -volker-

  5. #5
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    Mittlerweile gibt es ja einige inoffizielle Ansätze um dem Update-Chaos bei Windows-Versionen bis einschließlich 8.1 Herr zu werden. Während Lösungen wie jene von Chip.de üblicherweise nur die diversen Updates sammeln und diese "ungefiltert" und "unbearbeitet" weiterreichen, gehen Lösungen wie jene von Winfuture (die insgesamt zu den Pionieren in diesem Bereich zählen) "aktiver" an das Thema heran. Da wurden seinerzeit die Updates stets in ihre Einzelbestandteile zerlegt und dann neu zusammengebaut.

    Der Grund des Zerlegens bestand darin, dass seitens MS in den jeweiligen Updates nicht immer die aktuelle Version einer Datei zum Einsatz kam, sondern einfach nur jene Version mit der das jeweilige Update "entwickelt" bzw. getestet wurde. Oft waren also die enthaltenen Dateien schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Updates deutlich veraltet. Wenn aber nun in den einzelnen Updates nur irgendeine Version einer Datei enthalten ist, führt das innerhalb einer riesigen Updatesession natürlich dazu, dass manche Dateien zig Male mit den diversen Versionen überschrieben werden und dabei natürlich keineswegs sichergestellt ist, dass letztendlich die jeweils aktuelle Version vorhanden ist. Das Endergebnis ist also ziemlich chaotisch, inkonsistent und kontraproduktiv, denn die Reihenfolge der Updateinstallation bestimmt indirekt, welche Dateiversion letztendlich übrig bleibt. Daher ist nahezu jeder Computer trotz vermeintlich gleichen Updatestands letztendlich dennoch auf einem de facto anderen Stand. All das ist übrigens mit ein Grund dafür, warum die Updatesuche so lange dauert, weil MS ja nicht nur ermittelt welche KB-Nummern schon installiert wurden (das wäre ja viel zu einfach und zu schnell zu bewerkstelligen), sondern bei vielen als wichtig erachteten Dateien (eventuell mittlerweile auch bei allen) auch noch deren Dateiversion ermittelt und erst dann darüber entscheidet, welche Updates das jeweilige Gerät noch benötigt. Zudem wird das Gesamtpaket im Falle von Mehrfachversionen natürlich entsprechend größer, weil ja die Kompressionsmöglichkeiten drastisch sinken. Ob diese Vorgangsweise seitens Winfuture auch heute noch so gehandhabt wird / werden kann (da könnte MS eventuell über die Signaturen einen Riegel vorgeschoben haben), ist mir nicht bekannt; einerseits weil ich die heutigen "Macher" nicht kenne und andererseits weil ich bisher einfach zu faul war die Einzelpackages zu zerlegen und die enthaltenen einzelnen Dateiversionen miteinander zu vergleichen.

    Grundsätzlich ist die Absicht von MS, künftig möglichst viele einzelne Updates in diese monatlich erneuerten kumulativen Updates zu integrieren, ja zu begrüßen. Doch befürchte ich nach den bisherigen Erfahrungen, dass das eben nur halbherzig angegangen wird und wohl auch nicht lange genug durchgezogen wird, als dass im Endergebnis so etwas wie ein wirklich großes, nahezu SP2-ähnliches Package entstehen kann. Schließlich interessieren MS die alten Windows-Versionen ja nur noch notgedrungen (am liebsten wäre ihnen ja, wenn die Verbreitung von z.B. Windows 7 möglichst bald auf einen lächerlichen, einstelligen Prozentanteil zurückginge, aber diese bösen Kunden wollen ihnen diese Freude einfach nicht gönnen) und daher werden wohl auch nur wenige Ressourcen in diesen Bereich fließen.

    Da das Package von Winfuture für Windows 7 SP1 dieses mal deutlich nach jenem für Windows 8.1 veröffentlicht wurde gehe ich davon aus, dass auch das kumulative Update entsprechend berücksichtigt wurde. Insgesamt macht dieser eher halbherzige Schritt von MS betreffend eines Zwar-kein-SP2-aber-doch-irgendwie-Sammelpackages die Sache sicherlich für niemanden wirklich einfacher; weder für MS selbst, noch für den echten (Netzwerk-)Administrator der per WSUS arbeitet, noch für inoffizielle Lösungen. Aber man will halt mit aller Kraft verhindern, dass es wie schon bei Windows 2000 und XP zu beliebten "Dauerläufern" kommt; dann schon lieber eine halbjährliche Neuauflage des OS wie es derzeit gehandhabt wird und in anderen OS-Welten schon seit langem üblich ist.

  6. #6
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    Das Grundproblem sehe ich aber nach wie vor in bestehenden Systemen. Kumulative Updates hin oder her, wenn ich schon lese das im Oktober Monatsupdate lediglich der September mit drin ist, frage ich mich bei aller Liebe, wie zukünftig eine Neuinstallation laufen soll / könnte. Für MS bzw. Windows 7 ist Oktober 2016 wohl der "01.01.1960" und ab da geht es so richtig los, was aber mit den vorhandenen Mitteln auf dem gleichen Weg wie immer erreicht werden muss??

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  7. #7
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    Na ja, wenn man nach der Neuinstallation von Windows 7 SP1 einmal die "Vollversion" so eines inoffiziellen Update-Packages nutzt (derzeit kommt so ein Package - mit steigender Tendenz - auf gut 1,9 GiB im Download), dann kann man, so man möchte, ja jedes(!) Monat mit den "Updates" auf die Vormonatsversion (da schwankt die Größe natürlich je nach den Veröffentlichungen von MS beträchtlich) weitermachen.

    Oftmals wird es aber wohl so sein, dass anschließend an die Installation einer "Vollversion" von so einem inoffiziellen Update-Package wohl wieder der Windows-Update-Client genutzt wird. Meist schon alleine deswegen, weil viele Nutzer auch ein Office von MS nutzen und es dafür kaum entsprechende inoffizielle Update-Packages gibt, aber auch, weil zahlreiche Windows-Nutzer den von MS angebotenen Virenschutz verwenden.

    Ausgehend vom eben geschilderten Szenario stellt sich dann natürlich die Frage, was so eine monatliche Neuauflage (warum eigentlich erst ab Okt. statt gleich im Juni als "Fortsetzung" des KB3125574?) eines kumulativen MS-Updates bringen kann oder soll; vor allem, wenn der Weg bis zu deren "Wirksamkeit" ja mangels eines SP2 doch noch die alten Pfade nutzt. Irgendwie passt das einfach nicht so recht zusammen, es sei denn natürlich, MS versucht(e) auf diesem Weg das Dilemma der verschiedenen Dateiversionsstände (siehe meinen vorherigen Beitrag) zu mildern. Aber auch in diesem Falle wäre ein SP2 und ein Neustart bei den Updates der schlauere Weg.

    Wie auch immer: Meines Erachtens passt diese Ankündigung von MS in seinem Tech-Blog so gar nicht zu den Bestrebungen des Konzerns, die weitere Nutzung von Windows 7 unattraktiv zu gestalten und so dessen Verbreitungsanteil zu verringern. Zudem bindet so ein Vorhanden doch eine Menge Ressourcen; selbst dann, wenn es nur langsam voranschreiten sollte. Sicherlich wird die monatliche Neuauflage großteils "vollautomatisch" erfolgen, zumindest dort wo lediglich die laufenden Neuerungen in das Package des Vormonats integriert werden, aber spätestens dann, wenn auch ältere Update darin integriert werden sollen, sind ja mehr oder minder umfangreiche Tests erforderlich. Zumindest wird deren Erfordernis ja seit Jahren als die Ausrede Nummer 1 dafür herangezogen, um nur ja keine Service-Packs, und schon gar keine (halb)jährlichen, anbieten zu müssen. Und ausgerechnet jetzt, so will uns der Konzern auf einer mehr oder minder verstecken und von der allgemeinen Beachtung durch die Berichterstattung diverser Blogs und News-Portale unbeachteten Seite "verklickern", werde man die für solche Tests benötigten Ressourcen zwecks Unterstützung der Nutzer einer auslaufenden Windows-Version zur Verfügung stellen.

    Bei solch einer interessanten Neuigkeit muss sich meines Erachtens aber schon fragen, was da bei MS gerade abläuft. So kurz nach dem Auslaufen des Gratisumstiegs auf W10 und dessen absehbaren Verbreitungsknicks hat man nun doch urplötzlich diese hartnäckigen Windows 7-Nutzer als Kunden (wieder)entdeckt!? Wer's glaubt wird seelig, oder lasset den Worten auch Taten folgen, sagt der Volksmund in solchen Fällen.

  8. #8
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    ...ich stehe der Sache auch ziemlich misstrauisch gegenüber und sehe das als Ressourcenverschwendung seitens Microsoft und als Gängelung auf Seiten der User. Schließlich gehörte bis dato die Rechte der Updateorgie (was man denn alles haben möchte) bei Windows 7 einzig und allein dem Admin. Nicht so wie bei Win10, wo schon relativ frühzeitig für Consumer bekannt wurde, dass er nicht wissen braucht was dort in den Paketen drin ist und er eh alles oder gar nichts zu installieren hat.

    Nun habe ich mich noch nicht ausführlich mit dem Oktober-Update beschäftigt - ich meine aber, dass es insgesamt (nur) 3 kb's waren, welche aber in der Updatestatistik nur mit 2 kb's erscheinen. Das würde bedeuten, dass ein Paket aus 2 kb's bestand - welches ich zum ersten Male also nicht mehr getrennt installieren konnte.

    Bisher hat Winfuture dafür gesorgt, dass die User, die über Winfuture upgedatet hatten, nur systemfunktionale Dateien erhielten. Also keine Änderungen von Werbe_ID's, keine Übertragung von Telemetriedaten und auch keine Dateien für die Win10-Werbung.
    Zu näheren Klärung, ob wir über Winfuture keine Einzelupdates mehr bekommen, muss ich mal mit Denen reden. Wäre in meinen Augen ein Rückschritt für mich. Es hat schließlich Gründe, warum ich nicht auf Win10 umsteige.
    Und genau hier drin sehe ich auch den Grund für diese friss -oder stirb Updates. Wenn die Vorteile von Win7 flöten gehen, dann kann man auch auf Win 10 umsteigen. Fehlt nur noch, das Cortana sich in Win 7 rein frisst (aber da kommt der Wölckchen-Chef auch noch drauf). Wie war der Slogan noch mal -> "One Windows for all systems" (oder so ähnlich).

    -volker-

  9. #9
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    Uff, ich getraue mich es ja fast nicht zu sagen, aber ich bin Windows XP bis zum Schluss treu geblieben und nur relativ ungern zu Windows 7 gewechselt, das meines Erachtens auch nur mit der ClassicShell einigermaßen erträglich ist, wenn man einmal von einem immer noch mehr als eingeschränkt tauglichen Dateimanager (ohne Tab-Fähigkeit usw.) absieht. Selbst für letzteren gibt es einen leidlich brauchbaren Ersatz, den Explorer++. Mag ja sein, dass meine Ansichten über ein Betriebssystem, dessen GUI und Dateimanager, die aus meiner Sicht beiden wichtigsten Komponenten, uncool usw. sind. Aber statt hier wirklich mal Innovationen zu tätigen, wird halt lieber an allen möglichen Stellen herumgedoktort und allerlei fragliche Features eingebaut und irgendwelchen, jeweils "trendigen", Visionen nachgelaufen.

    Als Nutzer eines Betriebssystems möchte ich(!), ja, da bin ich richtig egoistisch, bestimmen ob und wann der Suchindex und / oder Thumbnails erstellt wird, wie und mit welchen Details der Dateimanager die vorhandenen Dateien / Inhalte darstellt (und das es reicht das einmal für immer festzulegen), und ich möchte bei der Betriebssysteminstallation auch gefragt werden, ob und wenn ja welche zusätzlichen "Rahmenpakete" (Spiele, Medienplayer, Internetbrowser, Sprachsteuerung, Cloudanbindung usw.) und Sprachen (außer englisch und der vorausgewählten) mit auf den Datenträger kommen. Zumindest aber sollte man diese wenigstens alle rückstandsfrei(!) und ohne zusätzlichen Heckmeck deinstallieren können. Andererseits will ich nicht für jeden Sche*** eine Zusatzsoftware installieren müssen, denn Dinge eine Prüfsummenbildung / -kontrolle, ein ordentlicher Taskmanager und viele andere Kleinigkeiten (siehe dazu auch das Windows System Control Center und die darüber bezieh- und nutzbaren Tools der Community bzw. einer jetzigen MS-Tochterfirma) gehören ebenso zu einem zeitgemäßen Betriebssystem wie automatisch erstellte Hardlinks, ein Reihung / Verwaltung von Kopiervorgängen, die saubere Trennung von Benutzerdaten und Programmeinstellungen, und ähnlichem. Und bei all diesen Dingen ist bei Windows 10 kein oder nur ein sehr minimaler Fortschritt feststellbar. Einzig bei den Updates ist man, zumindest was die halbjährliche, indirekte Zusammenfassung betrifft, auf einem besseren Weg als jemals zuvor. Zum Glück können auch viele Endkundennutzer von Windows 10 die Zwangsbeglückung mit Updates abstellen, wenn sie die funkbasierende (Inter)Netzwerkverbindung als "getaktet" deklarieren. Umso unverständlicher ist allerdings, dass es ähnliches nicht auch für das LAN gibt.

    Sollte MS allerdings wirklich auf so visionäre Ideen wie Cortana für Windows 7 & Co. kommen, wird's wirklich zappenduster. Wer so was will, sollte das freiwillig installieren (können), aber eine Zwangsbeglückung ähnlich jener von Windows 10 (Mobile) ist mehr als nur entbehrlich.

  10. #10
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    So Leute, jetzt klärt mal bitte einen alten Mann (also mich) mal vom Urschleim her auf.
    Ich selber nutze ja auch noch Win7 als Hauptsystem und muss jetzt mal ehrlich gestehen, dass ich erst durch den Thread hier mal geschaut habe, wie es bei den Updates aussieht. Die letzten waren von Ende Mai 2016. Dazu muss ich auch sagen, dass ich die Updateautomatik deaktiviert habe.
    Also gestern mal die Updates angeschmissen und nach gut drei Stunden "Es wird nach Updates gesucht ..." wieder beendet.
    Wo genau liegt denn jetzt der Hase im Pfeffer, dass die Updates nicht mehr wie bisher gewohnt ausgeliefert werden?
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  11. #11
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    @CTHTC: meine populistische Ansicht dazu: seit es Windows 10 offiziell gibt, hakt es in der Updatesuche von Windows 7 massiv, es braucht Stunden bis Tage, bis die Suche etwas findet. MS zugewandte Seiten behaupten, das der Zusammenhang mit Windows 10 Erscheinen rein zufällig sei und es daran liege, das die massive Zahl der Updates von Windows 7 (irgendwas mit knapp 300) daran Schuld sei.

    Meine Meinung dazu: bei den heutige PCs finde ich die Zahl "300" als massiv zu bezeichnen einfach albern und das der Effekt der stundenlangen Suche auf einmal und plötzlich auftrat, ist auch sehr merkwürdig.

    Bei einem neu aufgesetztem System habe ich die Updatesuche auch mal ein wenig beobachtet: es fand kaum HDD, CPU und Netzwerknutzung statt, es scheint einfach so zu sein, das vom MS Server einfach ewig keine Antworten kommen.

  12. #12
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    Zitat Zitat von email.filtering Beitrag anzeigen
    Zum Glück können auch viele Endkundennutzer von Windows 10 die Zwangsbeglückung mit Updates abstellen, wenn sie die funkbasierende (Inter)Netzwerkverbindung als "getaktet" deklarieren. Umso unverständlicher ist allerdings, dass es ähnliches nicht auch für das LAN gibt
    das ist wohl als Trick zu deklarieren und wird wohl - wenn MS dahinter kommt - irgendwie deaktiviert werden. Freie Entscheidung wann was installiert wird hat nur der Enterprise-User (ist auch die einzige Version, die bei mir irgendwann auf dem System landen wird). Der Consumer ist schließlich die neue Datenquelle - und da stört halt das Mitspracherecht.
    Mit Tricks konnte ich anfänglich ja auch mein Windows Phone 8.1 daran hindern die Kontakte zur Cloud zu übertragen. Jetzt mit W10M ging das nicht mehr und ich musste andere Wege gehen (Cortana hätte ich auch gerne draußen).

    -volker-

  13. #13
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    Zitat Zitat von Cimba Beitrag anzeigen
    @CTHTC: meine populistische Ansicht dazu: seit es Windows 10 offiziell gibt, hakt es in der Updatesuche von Windows 7 massiv, es braucht Stunden bis Tage, bis die Suche etwas findet.
    OK, den Grund lasse ich jetzt mal im Raum stehen. Grundsätzlich funktioniert die Update Funktion also noch, sie ist "nur" etwas langsam?
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  14. #14
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    Wenn es mit der (automatischen) Suche nach Updates bei Windows 7 SP1 nicht klappt (genauer wirklich drei Ewigkeiten aka Tage) dauert, ist folgendes zu tun:


    Schritt 1 ist die Aktualisierung des "Servicing Stacks" (bisher letzte Aktualisierung am 08. Sept. 2016):

    32 bit: https://download.microsoft.com/downl...177467-x86.msu

    64 bit: https://download.microsoft.com/downl...177467-x64.msu


    Schritt 2 ist die Aktualisierung des "Windows Update Agents" (bisher letzte Aktualisierung am 27. Juli 2016):

    32 bit: http://download.windowsupdate.com/d/...4e5f4deeda.msu

    64 bit: http://download.windowsupdate.com/d/...b6fd9301fc.msu


    Die Installation der Updates ist als Administrator durch einen Doppelklick möglich, der im Hintergrund (den auch per Kommandozeile nutzbaren) "Windows Update Standalone Installer" aufruft. Hinterher bitte kontrollieren ob die beiden Updates auch tatsächlich installiert wurden und das Gerät dann neu starten (genau genommen würde es auch reichen den Hintergrunddienst zu beenden und erneut zu starten).

    Klappt die Installation partout nicht (obwohl die Version des KB zur Windows-Version passt), deaktiviert man am besten die automatische Update-Suche (Start => Systemsteuerung => System und Sicherheit => Windows Update => Einstellungen ändern => "Nie nach Updates suchen") und beendet (optional) auch noch den Dienst "Windows Update" (Taskmanager öffnen => Register "Dienste" => Rechtsklick auf "wuauserv" => Beenden). Dann lassen sich die beiden Updates sicher installieren.

    Nach der erfolgreichen Installation sollte die Update-Suche eigentlich höchstens 15 Minuten dauern. Die hier genannte Lösung funktioniert natürlich nur so lange, bis MS wieder etwas ändert, was ja in den letzten Monaten mehrmals der Fall war.

    Die hier genannten Download-Links (und Installationshinweise) beziehen sich auf die Versionen für Windows 7 SP1 mit dem Stand vom Okt. 2016. Da das Problem grundsätzlich auch auf Windows Vista SP2 und 8.1 zutrifft, kann man den Problemlösungsweg (nicht aber die Links; bei Bedarf suche ich Euch diese gerne raus) natürlich auch dafür nutzen.
    Geändert von email.filtering (16.10.16 um 05:50 Uhr) Grund: Ergänzung
    Cimba hat sich bedankt.

  15. #15
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    Zitat Zitat von CTHTC Beitrag anzeigen
    OK, den Grund lasse ich jetzt mal im Raum stehen. Grundsätzlich funktioniert die Update Funktion also noch, sie ist "nur" etwas langsam?
    Genau, es funktioniert noch, nur eben stinkend langsam.

    Vereinzelte Berichte gibt es noch, das auch nach Tagen nichts gefunden wird und man dann mit einem manuellen Download eines optionalem Update nachhelfen kann, so genau stecke ich da aber auch nicht in der Materie drin.

    Edit: email.filtering war schneller und detailierter

  16. #16
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    Die Ursache für diese "Verzögerung" bei der Update-Suche liegt zweifelsohne bei MS und seiner wegen der "Forcierung" von Windows 10 geänderten Behandlung der Überprüfung von installierten, verfügbaren und benötigten Updates für alle(!) älteren Windows-Versionen. Das hatten Windows XP-User schon seinerzeit vor dem Auslaufen des Supports bemerkt (da war es eindeutig bemerkbar, aber eben nur "ärgerlich", wenngleich im Kern leidlich verständlich), und das wiederholt sich jetzt eben erneut, wenngleich dieses Mal bis zur Unbenutzbarkeit des Gesamtsystems auf die Spitze getrieben und somit definitiv eine Schikane!

    Bei der Update-Suche wird vor allem der RAM und die CPU-Last des ersten Kerns auf nahezu 100% rauf getrieben, und das, obwohl zumindest letzteres aus technischer Sicht offensichtlich gar nicht notwendig ist (wie eine Begrenzung des Dienstes per Registry-Eintrag zeigt). Der Datenträger wird dabei so gut wie gar nicht belastet und auch die Netzwerkaktivität ist nur zu Beginn dieser Update-Suche erwähnenswert.

  17. #17
    Gast11
    Guest
    Zitat Zitat von email.filtering Beitrag anzeigen
    Mag ja sein, dass meine Ansichten über ein Betriebssystem, dessen GUI und Dateimanager, die aus meiner Sicht beiden wichtigsten Komponenten, uncool usw. sind. ......
    Und wieso bleibst du dann bei Windows ?

  18. #18
    WPVision.de Power Mitglied


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    Hehe, gute Frage, aber dennoch einfach zu beantworten: Zum einen, weil ich beruflich nicht drum herumkomme und es zahlreiche Programme gibt die Windows voraussetzen, und zum anderen bin ich MS wegen seines Verhaltens ohnedies schon untreu geworden und nutze schon seit einiger Zeit (hauptsächlich, aber eben nicht nur privat) sehr intensiv Xubuntu, eine mehr oder minder XP recht ähnliche Linux-Distribution mit ausreichend großer Verbreitung.

  19. #19
    Gast11
    Guest
    Zitat Zitat von email.filtering Beitrag anzeigen
    zum anderen bin ich MS wegen seines Verhaltens ohnedies schon untreu geworden und nutze schon seit einiger Zeit (hauptsächlich, aber eben nicht nur privat) sehr intensiv Xubuntu, eine mehr oder minder XP recht ähnliche Linux-Distribution mit ausreichend großer Verbreitung.
    Na ist doch schon mal ein Anfang, klar kenne ich solche Probleme , manche Programme gibt es nicht bzw laufen nicht unter Wine. Oder wie bei mir nicht schnell genug um damit arbeiten zu können.

    Und mit dem Untreu, glaube da hat MS kein Problem mit. Nadella rennt doch auch mit einem IPhone rum.
    Es gibt sogar eine Theorie , das passt aber nicht hier her wäre OT.

    Habe zwar kein Win7 mehr aktiv laufen , aber ich finde das sehr merkwürdig was ihr schreibt . In Bezug auf das Verhalten von den Updates nicht das was ihr schreibt. Würde das stimmen , sollte man Privat MS sofort den Rücken kehren.
    Pushen von Win10 ist die eine Sache. Aber Sabotieren , da gehört schon kriminelle Energie zu.

  20. #20
    WPVision.de Power Mitglied


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    Siehst'e, und genau solche Sachen machen es oft auch recht hart gesottenen "Befürwortern" wirklich schwer, bei der Stange, zumindest aber leidlich objektiv, zu bleiben.

    Gegen Ende des Windows XP-Supports hat man deutlich gespürt, dass aktuellere Windows-Versionen bevorzugt werden, und das hat man grundsätzlich auch verstanden und daher relativ kommentarlos zur Kenntnis genommen. Aber das was derzeit betreffend die Updates abläuft, ist sicherlich nicht mehr tolerierbar. Vermutlich betrifft es hier in erster Linie den Endkunden (und damit trifft man jene Gruppe die Windows einst mehr oder minder unbewusst gepusht und groß gemacht hatte), aber es gibt halt auch sehr viele kleinere Betriebe die WSUS nicht zur Aktualisierung ihrer Computer nutzen; schlicht weil sie keine entsprechende Infrastruktur betreiben (zu der ja schließlich auch ein "echter" Admin gehört). Allerdings können diese Betriebe, selbst wenn sie denn wollten, gar nicht mal eben auf Windows 10 umsteigen, sodass man auch hier eine Gruppe trifft, bei der man sich letztendlich nur die Sympathien verhaut ohne auch nur ansatzweise davon profitieren zu können. Alles in allem also meines Erachtens alles andere als ein schlaues Verhalten, und, auch wenn wir das schon von den "Randbereichen" des Konzerns kennen, eigentlich vollkommen unverständlich und aus der Sicht eines guten Marketings vollkommen dümmlich! Irgendwann wird MS dafür wohl die bittere Rechnung bekommen; nicht gleich (dafür sind sie derzeit noch zu groß / "mächtig"), aber die Menschen vergessen solche vollkommen unnötigen "Verletzungen" auch nicht!

    Aus solchen Gründen haben wir schon einige Kunden - ohne sonderlichen Druck oder ähnliches - auf Xubuntu umgestellt, wenn die (Zubehör-)Hardware und der Softwarebedarf das zugelassen haben. Und im Kern sind die bisher, trotz anfänglicher Skepsis und teilweise auch Ungläubigkeit (wegen der vielerorts sehr "zurückhaltenden" Berichterstattung) - sehr zufrieden. Insbesondere jene, die nun endlich wieder ein System (statt bisher XP und meist 7) auf jeder Hardware (vom uralten, aber eben heiß geliebten Notebook beginnend) nutzen können. Und die (Internet-)Sicherheit sowie die mehr als problemlosen Updates tun ihr übriges. So war das Staunen über das lockere Upgrade von z.B. 15.10 auf 16.04 derart groß, dass manche schon übermütig meinten, nun brauche man uns als Supporter ja gar nicht mehr. Solche Äußerungen machen mir / uns schon lange keine Angst mehr, denn die brauchen unsere Dienstleistungen letztendlich immer noch, aber man muss seine Zeit nicht mehr mit absolut dümmlichen Wartereien usw. verplempern. Und die gute Beratung und Betreuung kommt uns immer wieder zu gute! Und dort wo dennoch das eine oder andere Windows-Programm im Einsatz ist / sein muss, läuft das oftmals in der Virtualisierung (und nicht mehr über eine Installation als Zweitbetriebssystem) ab. Zudem können wir als Supporter von der virtuellen Maschine ziemlich problemlos Backups und Duplikate (z.B. für Tests, die Nutzung zu Hause usw.) anlegen.

    Langer Rede, kurzer Sinn: MS sollte nicht immer nur wie ein aufgescheuchtes Huhn hin- und herlaufen, sondern sich auch endlich wieder einmal dessen besinnen, wie man eigentlich so groß wurde (unter anderem mit einem hervorragenden Marketing), dass man bei vielen Entwicklungen (im guten wie im schlechten) den Ton angeben kann / konnte. Dass auch in der EDV das wirtschaftliche Umfeld nicht gerade leichter geworden ist, haben wir als kleine Supporter schon mehrmals miterleben "dürfen"; aber das Umfeld ist keineswegs als schlecht zu bezeichnen. Angeblich demnächst vor dem Durchbruch stehende KI (und ähnliches) hin oder her.
    Gast11 hat sich bedankt.

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